Künstliche Intelligenz – Chancen und Risiken der neuen Technik für die Jagd

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KI (Künstliche Intelligenz) / AI (Artificial Intelligence) … Neue Techniken halten Einzug in unser Leben und mit ihnen bisher nur als Science Fiction bekannte Möglichkeiten und Herausforderungen in unserem Alltag und sozialen Miteinander. Angetrieben durch ständig leistungsfähigere Mikrochips und Prozessoren sind heute Dinge möglich, wie wir sie vor wenigen Jahren nur erahnen konnten. Immer größere Leistung wird durch immer kleinere Einheiten zu immer günstigeren Preisen ermöglicht und dieser Entwicklung sind aktuell keine Grenzen gesetzt. Unternehmen wie NVIDIA, Intel, AMD, Microsoft, Google, Amazon oder Tesla sind die treibenden Kräfte hinter dieser Technologie.

Wir erleben täglich aufs Neue, wie wir weitere Gegenstände einfach per Smartphone steuern oder uns in freigegebene Systeme einklinken können. Sei es unser eigenes Smart Home, Liveschaltungen in Webcams oder die Wildkamera zur Revier- und Grundstücksüberwachung. Diese Handhabe ist für viele von uns mittlerweile schon (fast) selbstverständlich und der Fortschritt geht weiter. Bereits morgen können uns neue Möglichkeiten überraschen, die uns unser Leben hoffentlich erleichtern.

Ein Grund mehr für uns, einmal einen Ausblick zu wagen, wie die aktuellen technischen Möglichkeiten das Jagdgeschehen zukünftig beeinflussen und welche Risiken diese mit sich bringen könnten.

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Was ist KI, was ist AI?

Der Begriff „Künstliche Intelligenz“ umfasst die Entwicklung von Computern oder Maschinen, die in der Lage sind, selbständig Aufgaben auszuführen, die menschliche Intelligenz bzw. menschliches Eingreifen erfordern würden. KI umfasst verschiedene Technologien wie maschinelles Lernen, Expertensysteme und neuronale Netzwerke (inspiriert von der Funktionsweise des menschlichen Gehirns).

Ziel ist es, dass diese Systeme eigenständig lernen, sich anpassen und Probleme lösen. Dabei spielen Algorithmen eine entscheidende Rolle, die große Mengen an Daten analysieren, um Muster und Zusammenhänge zu identifizieren. Diese Muster werden anschließend verwendet, um zukünftige Ereignisse vorherzusagen und Entscheidungen daraus abzuleiten.

KI wird in vielen Bereichen eingesetzt, wie zum Beispiel in der Medizin, im Verkehrswesen, in der Robotik und im Kundenservice. Prominente Beispiele sind das autonome Autofahren, das von Unternehmen wie Tesla, BYD und vielen anderen Automobilherstellern aktuell mit Hochdruck vorangetrieben wird oder die Chat-Roboter, die es Kunden von Unternehmen ermöglichen, 24/7 ihre Fragen zu Produkten, Verträgen und sonstigen Anliegen stellen zu können – mal mit mehr oder weniger Erfolg.

Im privaten Bereich unterstützt uns ChatGPT bei der Formulierung von Texten, Bewerbungen oder einfach nur als Wissensdatenbank. Auch Grafiken und Bilder können bereits ohne viel Aufwand durch KI erzeugt werden. Durch die Eingabe von Schlüsselwörtern und die Auswahl eines Stilelements, erzeugen künstliche Intelligenzen nahezu alles, was wir uns vorstellen können.

Doch neben neuen Möglichkeiten gibt es natürlich auch Risiken und Herausforderungen, die mit KI einhergehen. Dazu gehören Themen wie Datenschutz, fortschreitender Arbeitsplatzverlust durch Automatisierung und insbesondere die Übernahme von Entscheidungen durch Maschinen oder Programme. Wir werden uns also damit beschäftigen müssen, bis zu welchem Grad wir künstlicher Intelligenz Entscheidungen übertragen und welche Grenze wir nicht überschritten sehen wollen.

„I’ll be back“ („Ich komme wieder“)

1984 drehte James Cameron seinen unvergessenen Science Fiction Film „Terminator“ mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle. Grob umrissen dreht sich die Handlung um „Mensch gegen Maschine“, den Kampf der Menschheit um ihr Überleben gegen die Maschinenintelligenz Skynet. Bei Skynet handelt es sich um ein Computerprogramm, eben jene von Menschen geschaffene künstliche und selbstlernende Intelligenz, die ein eigenes Bewusstsein entwickelt. Sie stuft den Menschen aufgrund seiner Handlungen schließlich als Bedrohung gegen den Fortbestand der Maschinen ein und bekämpft ihn.

So weit hergeholt diese Idee 1984 auch gewesen sein mochte: wir sehen heute, rund 40 Jahre später, dass künstliche Intelligenz Realität wird. Sie tritt schon seit Längerem immer stärker zu Tage, wird sich weiter durchsetzen und allgegenwärtig werden. Auch auf der Jagd.

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Künstliche Intelligenz auf der Jagd – Wie könnte es weitergehen?

Die Vernetzung von physischen und virtuellen Gegenständen mittels Mikrochips wird als „Internet der Dinge“ (englisch „Internet of Things“ = IoT) bezeichnet. Hierunter wird verstanden, dass sich Menschen mit jedem elektronischen System und auch elektronische Systeme untereinander vernetzen können, sofern sie die technischen Voraussetzungen dafür erfüllen. In Anbetracht dessen, dass Chips und Geräte immer kleiner und leichter werden, kann nahezu jeder Gegenstand Teil des Internet der Dinge werden.

Die Idee dahinter sind Systeme, die uns Menschen bei unseren Tätigkeiten unterstützen, ohne dabei aufzufallen oder zu behindern. Schwerpunktmäßig wird sich diese Unterstützung auf die Bereitstellung von Informationen/Daten und im begrenzten Umfang womöglich auch auf die Übertragung von Entscheidungen einspielen (siehe autonomes Fahren). Wie könnte nun also das Internet der Dinge für die Jagd aussehen, unabhängig davon, ob die Jagd mit einer Schusswaffe oder – wo rechtlich erlaubt – mit Pfeil und Bogen ausgeführt wird?

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Künstliche Intelligenz (KI) bei der Wildtiererkennung

Im Zusammenspiel mit Wildkameras und Drohnen, die heute schon eine entscheidende Rolle bei der Kitz- und Wildtierrettung spielen, kann künstliche Intelligenz dabei helfen, Wildtiere auf Bildern oder in Videos zu erkennen und nach Art, Alter und Geschlecht zu identifizieren. Selbst die individuelle Bestimmung und Nachverfolgung eines Wildtieres anhand seiner Biometrie wäre somit möglich. Dies kann Jägern dabei helfen, Beobachtungen über bestimmte Wildtiere und Rudel besser zu dokumentieren und Informationen über Populationen und ihre Verhaltensweisen zu sammeln und daraus Muster abzuleiten.

Wildtiererkennung kann auch schnell in Gefahrenerkennung übergehen. Auch wenn das Raubwild in Deutschland nur in seltenen Fällen lebensbedrohlich ist, ist dies in anderen Gegenden Europas und global oftmals anders. Schnell kann sich ein Jäger einem gefährlichen Wildtier gegenüber sehen. KI kann dahingehend genutzt werden, um diese potenzielle Gefahr während einer Jagd zu erkennen. Wildtiere, die eine Bedrohung darstellen, können dem Jäger vor Antritt einer Jagd angezeigt werden oder im Fall von flächendeckendem Mobilnetz über Applikationen während einer Jagd gemeldet werden, wenn sie sich ihm bis auf eine gewisse Distanz nähern.

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Wildtierbewegung und Wildhege mit Artificial Intelligence (AI)

KI kann genutzt werden, um mittels automatisierter Überwachung und den Einsatz von Kamerasystemen Muster in den Bewegungen von Wildtieren zu erkennen und Vorhersagen darüber zu treffen, wo sie sich zu bestimmten Zeiten wahrscheinlich aufhalten werden. Die Systeme tauschen die Daten untereinander aus, übermitteln sie an das Mobilgerät eines Jägers und ggf. seine Revierapplikation. GPS macht anschließend die Nachverfolgung möglich. Daraus können Jagdstrategien abgeleitet werden, die Sicherheit beim Ansprechen und die Chancen auf einen Jagderfolg erhöhen.

Zusätzlich ist es durch diese Maßnahme möglich, die Wildhege zu optimieren. Die Wildtiere im eigenen Revier und ihre aktuellen Standorte sind bekannt, doch auch potenzielle Bedrohungen für sie durch Raubwild oder Menschen werden erkannt. Abweichungen und Anomalien vom „normalen“ Verhalten können so frühzeitig erkannt werden.

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Künstliche Intelligenz (KI) im Wildtiermanagement

Die Überwachung von Wildtierpopulationen mit Unterstützung durch KI kann bei Erfassung und Analyse von Daten über Bestande, Fortpflanzung und Krankheitsbefall helfen. Das Wildtierinformationssystem (WILD-Monitoring) würde hierdurch umfangreiches Datenmaterial erhalten oder könnte direkt mit unterstützenden Systemen gekoppelt werden. Zählungen vor Ort durch teilnehmende Jäger würden entfallen. In Kombination mit der Wildtiererkennung anhand Biometrie sind Doppelzählungen ausgeschlossen. Vermutlich wird die Qualität der Datenerfassung sogar noch erhöht, da auch Tiere durch technische Systeme erfasst werden, die sich den Freiwilligen bei den Zählungen im Revier nicht gezeigt haben.

Gleiches gilt für die Überwachung invasiver Arten, deren Ausbreitung und Bewegungsverhalten durch intelligente Systeme besser nachverfolgt werden können, als dies heute der Fall ist. KI kann hier einen enormen Beitrag leisten und Maßnahmen zur Eindämmung unterstützen.

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Artificial Intelligence (AI) bei der Schießstandanalyse

Die Marksman-Trainingsanlagen und Schießkinos zeigen uns bereits seit Jahren sehr eindrucksvoll, wie wir unser eigenes Schussverhalten analysieren und verbessern können. KI kann dieses Prinzip in die freie Wildbahn tragen und dort die Genauigkeit unserer Schüsse verbessern, indem Faktoren wie Entfernung, Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Geländebeschaffenheit, Bewegungsmuster und das Verhalten des Wildes berücksichtigt werden. Durch die Kombination all dieser Daten kann der bestmögliche Stand an einem bestimmten Tag ermittelt werden.

Spinnen wir den Gedanken weiter, liegt es nahe, dass eines Tages die Verknüpfung zur Zieloptik Einzug halten wird und alle verfügbaren Daten dort zur Verfügung gestellt werden. Der Schritt zu Empfehlungen zur Betätigung des Abzugs oder eine Information, wo das Wild in wenigen Sekunden zu erwarten ist, ist nicht weit.

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Umweltüberwachung und Waldumbau mit künstlicher Intelligenz (KI)

Die Diskussionen rund um die Erneuerung unserer Wälder brechen nicht ab. Es vergeht keine Woche, in der nicht über Zusammenkünfte von Vertretern aus Politik, Waldbesitzern, Förstern, Jägern und Naturschützern berichtet wird, wie der Waldumbau gelingen und Kalamitätsflächen wieder aufgeforstet werden können. Ein wichtiger Teil wird dabei uns Jägern zugesprochen, indem wir mit Abschüssen an relevanten Stellen dafür sorgen sollen, dass Jungpflanzen sich entwickeln können. Dem massenhaften Abschuss von Wild zum Erreichen dieses Vorhabens stellen wir uns schon seit langer Zeit berechtigt entgegen, denn es gibt nur Wald mit Wild.

Auch hier kann KI einen wichtigen Beitrag leisten, den Waldumbau in Deutschland und anderen Ländern gelingen zu lassen. Messstationen mit entsprechender Technik für unterschiedliche Belange gibt es bereits. Es ist demnach möglich, im Lebensraum unserer Wildtiere Umweltdaten zu sammeln und zu analysieren, um daraus Rückschlüsse auf die Qualität dieses Lebensraumes zu ziehen.

Stabile Ökosysteme können so leicht identifiziert und Jagdaktivitäten entsprechend angepasst werden. Gleichzeitig werden Schwächen und daraus abgeleitet mögliche Verbesserungen für Lebensräume aufgezeigt, die aktiv angegangen werden können, um seine Qualität zu optimieren. Auch wenn einige es nicht hören möchten, doch auch der Freizeitdruck durch den Menschen gehört in diese Betrachtung einbezogen. Unsere persönlichen Freizeitaktivitäten in der Natur setzen Wild oftmals unter Druck und beeinträchtigen es in ihrem Lebensraum. Dies wirkt sich auf ihr Äsungs- und Bewegungsverhalten aus. Intelligente Systeme werden dies erfassen und bei den Analysen berücksichtigen können.

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Jagdorganisation und Notfallmanagement mit Artificial Intelligence (AI)

Jagd kann riskant sein. Jäger führen und nutzen Schusswaffen sowie blanke Waffen und jagen damit Wildtiere, die sich in vielen Fällen gut verteidigen zu wissen und äußerst wehrhaft sind. Nicht selten wird in unwegsamem Gelände gejagt, womit Gefahren sowohl von Wildtieren als auch von den geografischen Gegebenheiten ausgehen können. Gute Vorbereitung, Vorsorge und Sicherheit werden daher auf der Jagd groß geschrieben, um Jagdunfälle weitestgehend auszuschließen.

Künstliche Intelligenz kann auch in diesem Bereich gute Dienste leisten. Zum Beispiel bei der Vorbereitung und Organisation einer Jagd, indem Wetterbedingungen, Gelände, Wildbewegungen und optimale Standpositionen ermittelt werden. Treten unerwartet ein Waldbrand oder gefährliche Wetterbedingungen auf, können intelligente Systeme davor warnen und die schnellsten Rückzugsmöglichkeiten aus dem Gefahrenbereich bereitstellen.

Zum anderen kann KI die Sicherheit während einer Jagd erhöhen und bei auftretenden Gefahren- oder Unfallsituationen helfen. Drohnen können mit KI-Technologie ausgestattet werden, um vermisste oder verletzte Jäger zu finden. Noch immer gibt es kein flächendeckendes Handynetz, es kann aber auch zu Verlust oder Zerstörung eines Mobilgerätes kommen, wodurch ein verunfallter Jäger im Ernstfall keine genaue Lagebeschreibung abgeben kann. Er kann sich dann nur über das Jägernotsignal bemerkbar machen, wenn er nicht in Hörweite von Jagdgefährten ist. Eine Drohne kann enorme Flächen in kurzer Zeit absuchen und somit Leben retten. Genau aus diesem Grund findet sie immer stärken Einsatz bei der Wildtierrettung vor der Frühjahrsmahd.

Darüber hinaus kann KI über geeignete Applikationen oder zusätzliche Geräte für eine verbesserte Kommunikation der Jagdteilnehmer untereinander sorgen, um Unfälle durch menschliches Einwirken auszuschließen. Wer jederzeit genau weiß, wo seine Jagdpartner sind, kann angemessen darauf reagieren. Besonders im Zeitraum kurz vor der Schussabgabe ist dies relevant. Im Zusammenspiel mit den vorgenannten Informationen über Entfernung zum Wild, Gelände und möglichen Wettereinflüssen kann die KI dem Jäger Empfehlungen geben, um sicherzustellen, dass der Schussplatz sicher ist und keine Gefahr für andere Personen besteht.

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Fazit

Die oben genannten Szenarien zeigen realistische Möglichkeiten auf, wie technischer Fortschritt und künstliche Intelligenz auf der Jagd Einzug halten und genutzt werden können. Ob diese direkt zu Anfang den Zuspruch der Jägerschaft finden werden oder erst einen mehrjährigen Prozess bis zur Anerkennung durchlaufen müssen, sei dahingestellt. Uns geht es mit diesem Artikel darum, einen Blick in die Zukunft zu werfen, neue technische Möglichkeiten aufzuzeigen und wie diese im Jagdgeschehen künftig genutzt werden und sich dort auch fest etablieren können.

Wir möchten anmerken, dass der Einsatz technischer Hilfsmittel und KI bei der Jagd ethische Fragen aufwerfen wird. Grundsätze der Waidgerechtigkeit sowie der Jagdethik haben wir in unserem Artikel daher explizit nicht einfließen lassen, da Beides auf der individuellen Einstellung eines jeden Jägers beruht und nicht pauschal oder verallgemeinernd behandelt werden kann.

Der Grundsatz „Dem Wild eine faire Chance lassen“ wird bereits heute in bestimmten Fällen ausgehebelt. Nehmen wir als Beispiel den Einsatz von Nachtsichttechnik, Wärmebildtechnik oder Drohnen. Nachtsicht- und Wärmebildtechnik hilft Jägern, im Dunkeln sehen zu können, was wir auf natürlichem Wege nicht könnten. Der Vorteil davon ist: sauberes und eindeutiges Ansprechen und dadurch eine Vermeidung von Fehlabschüssen. Drohnen können nicht nur zur Wildtierrettung eingesetzt werden sondern auch zur Luftaufklärung bei einer Jagd. Ihr Einsatz hängt von der jeweiligen Jagdgruppe ab.

In absehbarer Zeit könnte die faire Chance noch mehr ins Wanken geraten, denn neue technische Hilfsmittel machen es einem Jäger immer leichter, den Jagderfolg zu erzielen. Die natürlichen Vorteile der Wildtiere schwinden mit jeder neuen Entwicklung zusehends. Elementar wird es daher sein, die uns zukünftig zur Verfügung stehenden Hilfsmittel verantwortungsvoll einzusetzen.

Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten und vollzieht sich in immer schnelleren Schritten, als wir dies bisher gewohnt sind. Je mehr junge Menschen, die zu Digital Natives herangewachsen und mit neuen technischen Möglichkeiten vertraut sind, in das Jagdgeschehen einsteigen, desto stärker wächst die Wahrscheinlichkeit, dass künstliche Intelligenz zeitnah als jagdliche Unterstützung akzeptiert wird und flächendeckend zum Einsatz kommt.

Fest steht, dass die Einhaltung geltender Gesetze und Vorschriften gewährleistet sein muss. Doch steht ebenso fest, dass sich die sowohl die Gesetzgebung, als auch jeder Jäger für sich mit dem technischen Fortschritt und dem weiteren Aufkommen der künstlichen Intelligenz beschäftigen muss, in wie weit sie im Jagdgeschehen Berücksichtigung finden kann und darf. Jagd wandelt sich stetig, nicht zuletzt durch gesellschaftliche Einflüsse. In wieweit ein jeder dieser Wandlung ethisch und moralisch folgen möchte, bleibt ihm selbst überlassen.

Hat Euch dieser Artikel gefallen? Habt Ihr bereits Erfahrung mit künstlicher Intelligenz gemacht oder setzt technisch umfangreiche System bereits in Eurem Revier und auf der Jagd ein? Wie ist Eure Meinung zu den Grundsätzen der Waidgerechtigkeit und Jagdethik im Zusammenhang mit KI? Lasst uns Eure Meinung über die Kommentare zukommen.

Beitragsbild: Modifizierte Collage aus Foto von Pavel Danilyuk (pexels.com), Foto von Athena (pexels.com) und Foto von Pixabay (pexels.com)

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